Heidi Wunner klettert auf Podest
78-Jährige holt in Schweden EM-Bronze im Doppel
Helsingborg/Rheinbreitbach. Bei den Tischtennis-Europameisterschaften der Senioren im schwedischen Helsingborg gelang der Rheinbreitbacherin Heidi Wunner erneut ein toller Erfolg. Zusammen mit ihrer Partnerin Renate Metge vom Westdeutschen Tischtennisverband schaffte sie im Doppel in der Klasse Ü 75 erneut den Sprung aufs Treppchen. „Damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet“, freute sich Wunner über ihre Bronzemedaille. Insgesamt waren in der Helsingborg-Arena über 2100 Teilnehmer in 32 Klassen am Start.
Zunächst machte sich bei der 78-jährigen Heidi Wunner allerdings der Trainingsrückstand wegen einer Verletzung bemerkbar. Im Einzel reichte ein 3:2-Erfolg gegen die Tschechin Eva Svecova nach 0:2-Satzrückstand bei zwei Niederlagen in den Gruppenspielen nicht aus, um in die Hauptrunde einzuziehen.
Doch im Doppel lief es deutlich besser. Nach nur einer Niederlage in den Gruppenspielen setzte sich die rheinländisch/westfälische Kombination ungefährdeten mit 3:1 gegen Ingrid Kühn/Ruth Schneider durch, ehe sich das Halbfinalspiel gegen die Französinnen Michele de Santa Barbara/Claudette Treinen zu einem Krimi entwickelte. Bei 2:1-Satzführung hatten die beiden Deutschen alle Chancen auf ihrer Seite. „Doch plötzlich lief bei uns gar nichts mehr zusammen“, ärgerte sich Wunner über zu viele leichte Fehler, die letztlich entscheidend für die knappe 2:3-Niederlage gegen die späteren Europameisterinnen waren.
„Bei optimalen Voraussetzungen wäre sicher mehr drin gewesen, aber mit der Bronzemedaille bin ich hoch zufrieden“, zog Heidi Wunner ihr Fazit der Tage von Helsingborg. red
Quelle: RZ Kreis Neuwied vom Dienstag, 11. Juli 2017, Seite 13
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