Grenzau und Gstettner wollen feiern
Wenn der TTC Zugbrücke Grenzau am Sonntag, 3. Januar, um 15 Uhr den Post SV Mühlhausen in der Zugbrückenhalle empfängt, soll es ein Festtag in vielerlei Hinsicht werden. Zum einen wollen die Brexbachtaler direkt mit Jahresbeginn ihre Aufholjagd in der Tischtennis-Bundesliga fortsetzen, auch wenn das Gerangel um Play-off-Plätze groß ist. „Wir wollen alle Spiele gewinnen“, erklärte TTC-Chefcoach Anton Stefko nach dem geglückten Rückrundenstart beim 3:0 gegen Bergneustadt. Gelingt dies, würde nach der arg verkorksten Hinrunde sogar Platz vier wieder in Reichweite kommen. „Alles ist noch möglich. Noch ist nichts verloren“, sagt auch TTC-Trainer Tomas Pavelka.
So oder so ist ein Sieg gegen das Liga-Schlusslicht aus Thüringen Pflicht. Die Gäste reisen mit Ovidiu Ionescu und Nationalspieler Lars Hielscher an den Spitzenpositionen an und konnten in der Hinserie nur gegen den TTC Hagen punkten. Bohumil Vozicky und Michal Bardon komplettieren das Post-Team, das sich trotz der Außenseiterrolle etwas ausrechnet am Brexbach. „Die werden alles daran setzen, uns zu ärgern“, weiß der TTC-Vorsitzende Manfred Gstettner.
Wobei sich Manfred Gstettner an diesem 3. Januar 2016 überhaupt nicht ärgern lassen will, ganz im Gegenteil: Wird der TTC-Macher, der den Verein auch in der 34. Bundesliga-Saison immer noch mit viel Herzblut, Leidenschaft und großer Beharrlichkeit führt, doch an diesem Tag 80 Jahre jung. Ein Sieg als Geburtstagsgeschenk versteht sich da für das Zugbrückenteam fast von selbst.
rs
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